
Wolfram Alpha entfacht einiges an Erwartung und Neugierde. Freunde, Kollegen, Presse, Funk und Fernsehen fragen an, was es wohl damit auf sich hat. Zahlreiche Blogpostings wurden bereits verfasst, eine Suche mit dem Memetracker von tiqqer hat viele Links herausgefischt. Natürlich habe auch ich einen Beta-Testaccount unter WolframAlpha.com beantragt … und muss weiter auf Antwort warten.
Andere auserwählte KI-Forscher und Unternehmensgründer im Umfeld des Semantic Web wurden aber bereits von Stephen Wolfram versorgt. Die Einschätzung derzeit scheint: Wolfram Alpha ist eine spannende Frage-Antwort-Engine, die vorwiegend sehr gute Ergebnisse zu faktischem Wissen liefert. Die zugrundeliegende Wissensbasis wurde von mehr als 100 Mitarbeitern auf Qualität überprüft und in einen Formalismus überführt, der speziell abgestimmte Reasoning Engines unterstützt. Beides ist motiviert von der Theorie der zellulären Automaten. Und jetzt?
Abwarten. Die Experten und Mitbewerber sind durchaus angetan, aber sehen auch die Limitationen, die dem Erfinder aber sehr wohl bewusst sind. Die Journalisten finden es einfach toll, also die Geschichte drumherum. Ein perfektes Meme, das derzeit große Runden dreht.
Weiterführende Links, die noch mehr Links enthalten anbei:
- Why Wolfram Alpha won´t replace Google
- Wolfram Alpha: an alternative to Google, the Semantic Web and Cyc?
- Wolfram Alpha - Matrix reloaded?
- Wolfram Alpha — it’s like plugging into an electronic brain
- Wolfram Alpha is Coming — and It Could be as Important as Google
- Wolfram Alpha is coming
- Mit Match Making zur besten Antwort